WIE GEHT ES NUN WEITER?

Tja, wenn man das wüsste..

Momentan befinde ich mich in zwei verschiedenen Therapiemöglichkeiten. Zum einen bekomme ich ein- bis zweimal die Woche manuelle Lymphdrainage. Zum anderen trage ich Kompressionsstrümpfe/ -Capri-Hose.
Die Möglichkeiten müssen nun erstmal probiert werden – ob sie etwas bringen, weiß niemand. Doch ohne es ausprobiert zu haben, kann man keine weiteren Schritte einleiten. Nach 3 Monaten Lymphdrainage hat sich jedoch nichts an den Schmerzen und erst recht nichts am Umfang geändert – ganz im Gegenteil, die Ödeme wachsen weiter lustig vor sich hin. Ganz zum Nachsehen meines Kleiderschrankes – schon wieder neue Hosen kaufen!

Die Kompression hilft im Alltag. Meine Füße schwellen nicht mehr – bzw. können nicht mehr schwellen. Die Hose ist dafür die Ausgeburt der Hölle. Wer kann mit einer Kompressionshose essen? Oder aufs Klo gehen? Alle Sachbearbeiter, die OPs für Lippi-Frauen ablehnen, sollten als Strafe eine Woche in dieser Hose im Hochsommer aushalten – just saying!

Nunja, Gutachten werden weiter eingeholt und gesammelt. Mein persönliches Schreiben an die Krankenkasse wächst und wächst – obwohl es niemals jemand dort lesen wird – und es heißt: Abwarten!

Psychische Probleme sind, dank der immer weiter wachsenden Ödeme, vorprogrammiert und die Kräfte lassen, seitdem das Kind hier einen Namen hat, stark nach. Es muss einfach was passieren.

Dank möchte ich trotzdem an dieser Stelle nochmal an mein Umfeld richten. Ich weiß, ich bin momentan wirklich alles andere als einfach, aber ihr seid mir echt eine große Hilfe.

Danke ❤

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