Liposuktion (in Bearbeitung)

Erklärung

Die Liposuktion des Lipödems bezeichnet die Fettabsaugung der betroffenen Stellen.  Dabei gibt es die stationäre Behandlung und die ambulante (die Schwierigkeit, die sich hier ergibt, wird später eingehend erklärt).

   – AUSFÜHRLICHES FOLGT – 

 

Kosten

Leider ist die Liposuktion des Lipödems bis jetzt nicht in den Katalog der Krankenkasse aufgenommen, was eine Kostenübernahme ausschließt. Ein Antrag kann gestellt werden, doch dann ist es eine Einzelfallentscheidung, die die Krankenkasse auf der Grundlage eines Gutachtens des Medizinischen Dienstes fällt.
Viele Phlebologen raten, man solle sich den emotionalen Schmerz ersparen und direkt die OPs selbst bezahlen. Das ist für viele Betroffene unmöglich, und muss, meiner Meinung nach, auch nicht sein. Der wirtschaftliche Aspekt für die Ärzte steht hier für sie selbst natürlich im Mittelpunkt. Lasst euch aber nicht verunsichern und setzt auch mit der Methode der Liposuktion eingehend auseinander.

Bock auf ’ne OP? Wie sollte man vorgehen?

Ich selbst befinde mich momentan in der Vorbereitung für diesen Antrag, da die wenigen MLD-Einheiten, die ich bekomme, und die Kompression nicht wie gewünscht anschlagen und das Lipödem in meinem Alter schon sehr fortgeschritten ist.

Die Entscheidung und der Schritt zu einem Antrag sollten gut durchdacht sein. Ohne Grundlage, ohne vorherige Behandlung o.ä. macht der Antrag nur wenig Sinn. Die Krankenkasse sehen die OP als Ultima Ratio, was sie ja auch eigentlich ist.

In ihrer Absage verweisen manche Krankenkassen auf die fehlende wissenschaftliche Grundlage. Das ist de facto falsch. Es gibt seit Jahren Forschung zu dem Thema, und besonders im Moment rückt die Krankheit in den Vordergrund. Auf dieser Seite gibt es eine Kategorie, die versucht, einige der Arbeiten vorstellen, um damit in einem möglichen Schreiben glänzen zu können.

Was ist aber noch wichtig, um der Krankenkasse die Notwenigkeit einer OP deutlich aufzuzeigen. Ich lege sehr viel wert auf Gutachten verschiedener Ärzte. Überlegt euch, welche Beschwerden ihr habt, was diese vielleicht mit dem Lipödem zu tun haben könnten und welche Ärzte ihr deswegen aufsuchen müsst. Die meisten Ärzte unterstützen euer Vorhaben und sehen auch die Vorteile der OP: Angefangen bei eurem Phlebologen, über den Gynäkologen, Dermatologen oder Psychologen. Alle Gutachten beleuchten eine andere Facette der Krankheit, die der Krankenkasse vielleicht gar nicht bewusst ist.
Meiner Meinung nach, ist ein Gutachten und ein Kostenvoranschlag von dem Arzt, der euch operieren soll, von Vorteil. Dieser kann auch Fotos machen, auf die er sich in seinem Schreiben bezieht. Fotos sind elementar bei diesem Antrag. Ihr könnt es mit ‚Zuhause-Aufnahmen‘ probieren, aber besser sind Fotos, die von Ärzten geschossen wurden, da diese einen offizielleren Charakter haben.

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